


Behandlungsbereiche
Durch meine langjährige Berufserfahrung und kontinuierliche Weiterbildung kann ich Ihnen für viele Diagnosen und Beschwerden wirksame Behandlungen anbieten.
Funktionsstörungen der Wirbelsäule
Bandscheibenprobleme z.B. Ischialgien, Cervicalgien, Wirbelsäulenblockaden; Kopfschmerzen, Schwindel, Haltungsprobleme, Skoliose, …
Degenerative Erkrankungen und orthopädische Diagnosen
Bewegungseinschränkungen, Instabilitäten, Arthrose, Polyarthritis, Fersensporn, Tennisellbogen, Osteoporose, Zahnspangen, Kieferorthopädische Probleme…
Nachbehandlung nach orthopädischen Operationen
z B. Hüft- oder Knieendoprothese, Wirbelsäulen – Operationen, Kiefergelenksoperationen, …
Rehabilitation nach Unfall und Sportverletzungen
z.B. Bänderrisse oder Knochenbrüche
Neurologische Erkrankungen
Multiple Sklerose, Morbus Parkinson,…
Beschwerden des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems
z.B. Facialisparese, Trigeminusneuralgie, Carpaltunnelsyndrom, Plexus cervicalis, Plexus lumbalis, und Nervus Sympathikus und Parasymphatikus
Schwangerschaft
Kinderwunsch, Begleitung in der Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung, Rückbildung im Wochenbett, Inkontinenz
Lymphödeme
auch nach Tumoroperationen z.B. Mastektomie
Organische Beschwerden
z.B. Verdauungsstörungen, Beschwerden des Hormonsystems, Atemfunktionsstörungen,…
Psychosomatische Erkrankungen
Stress, Überbelastung, Burn out, Tinnitus, psychosomatische Erkrankungen
Präventive Physiotherapie
„Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.“ (Pfarrer Sebastian Kneipp)
Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, sich ab und zu einer physiotherapeutischen Untersuchung zu unterziehen. So können z.B. Haltungsabweichungen, auch bereits im Kindesalter, frühzeitig erkannt werden, und Langzeitschäden vermieden werden. Durch präventive Maßnahmen und individuelle Trainingspläne helfe ich Ihnen eventuelle Dysbalancen auszugleichen, Verletzungen vorzubeugen und die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern.
Sehr gerne gebe ich Ihnen Tipps über wirbelsäulengerechtes Alltagsverhalten, korrektes Sitzen, Stehen und Gehen, Heben und Tragen, sowie zu ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung. Auch das Erlernen von Entspannungs- und Atemtechniken gehört für mich zur Prävention, um gut mit Stress umgehen zu lernen.
Ebenso können eine Therapie sowie gezielter Muskelaufbau bereits vor einer geplanten Operation den Heilungsverlauf nach der Operation erheblich erleichtern und beschleunigen.
Behandlungsmethoden
Medizinische Trainingstherapie (MTT)
MTT ist ein strukturiertes Trainingskonzept mit dem Ziel, abgeschwächte Muskelgruppen gezielt aufzubauen oder muskuläre Dysbalancen zu beseitigen. Die Übungen dienen der Verbesserung von Ausdauer, Kraft, Koordination und Stabilisation und sind für Patienten jeden Alters gut geeignet. Sie sind mit einfachen Trainingsgeräten (Kurzhantel, Theraband, Matte,…) oder auch mit dem eigenen Körpergewicht gut in den Alltag zu integrieren.
Zur Unterstützung stehen Ihnen in meiner Praxis einige medizinische Trainingsgeräte wie Ergometer, Seilzug, Langhantel und Kurzhantelsets mit Hantelbank, Sling Trainer, Koordinationsgeräte für Arme und Beine zur Verfügung.
Sehr gerne erstelle ich Ihnen ein individuelles Trainingsprogramm, welches konsequent und korrekt durchgeführt auch langfristige Erfolge bringt.
Manuelle Therapie (Sohier, Maitland, Kaltenborn, strukturelle Osteopathie)
Diese Therapie dient der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. (Gelenke, Muskulatur, Binde-und Nervengewebe, Organe). Besteht z.B. eine eingeschränkte Beweglichkeit in einem Gelenk oder der Wirbelsäule wird zuerst das umliegende Gewebe durch Weichteiltechniken entspannt und anschließend durch gezielte therapeutische Handgriffe die Gelenksflächen voneinander entfernt, gleitfähiger gemacht und zentriert. Ich kann Ihnen Manuelle Therapie aus den Konzepten Analytische Biomechanik nach R. Sohier, Maitland, Kaltenborn sowie strukturelle Osteopathie anbieten.
Proprioceptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Durch Setzen eines optimalen Widerstandes in der Therapie wird Ihre Muskelaktivität gefördert und Bewegung erleichtert.
Propriozeptiv meint dabei die gezielte Reizung von Berührungs-, Druck- und Muskeldehnungsrezeptoren mit Unterstützung durch die Kontrolle der Augen.
Neuromuskulär bezieht sich auf das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur, welches gefördert werden soll. Über ”Irradiation”, d. h. die beabsichtigte Ausbreitung der Aktivität von stärkeren Körperabschnitten auf weniger gut ansprechbare Regionen, soll eine möglichst hohe Anzahl an Muskelfasern angesprochen werden.
Fazilitation heißt, die betroffene Person im physiologischen dreidimensionalen Bewegungsmuster zu unterstützen und zu führen.
Behandlungsziele: Muskelspannung normalisieren (z. B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren). Fördern der motorischen Kontrolle, der Mobilität, der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit, Koordination und das Wiederherstellen gesunden Bewegungsverhaltens.
Funktionelle Bewegungslehre nach Kleinvogelbach (FBL)
Mit dem FBL- Konzept wird der Bewegungsapparat des Menschen in seiner Gesamtheit befundet. Wo kommt es zu Abweichungen von physiologischen Bewegungsabläufen und warum?
Die Therapie erfolgt durch Anwendung von Behandlungstechniken und Instruktion von Übungen (Gymnastikball, Vierfüßlerstand, etc.). Mit Hilfe des Eigentrainings erlernt der Patient ein neues, schmerzfreies Haltungs- und Bewegungsmuster.
Orofaciale Therapie nach Castillo Morales
Diese Therapieform wird angewandt bei Kindern und Erwachsenen mit sensomotorischen Störungen im Bereich des Gesichtes, des Mundes und des Rachens. Die Behandlung dient der Vorbereitung der Muskulatur für die Funktionen des Essens, Trinkens und Sprechens und Schluckens.
Durch die Stimulation im Gesicht werden die sensomotorischen Bewegungsabläufe der mimischen Muskulatur sowie der Zungen-, Kau- und Schluckmuskulatur verbessert und die Atmung positiv beeinflusst. Behandelt werden vorwiegend Patienten mit Fazialisparese, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Störungen der Schluck- und Kaufunktion oder einer Sprachstörung.
Schwindeltraining
Es gibt viele Ursachen für Schwindelempfindungen. Eine genaue ärztliche Abklärung ist für die Therapie erforderlich.
Man unterscheidet bei Erkrankungen des Gleichgewichtssystems folgende Gruppen:
• Peripher-Vestibulärer Schwindel: dieser betrifft das Innenohr (Nervus vestibulocochlearis) und den Gleichgewichtsnerv (Nervus vestibularis)
• Zentral vestibulärer Schwindel: betrifft Teile des Gehirns (Hirnstamm + Kleinhirn + Großhirn). Oft begleitet von vegetativen Reaktionen des Körpers wie Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbruch, „Herzrasen“,…
• Lagerungsschwindel (Benigner paroxysmaler)
• Halswirbelsäulen bedingter Schwindel
• Psychogener Schwindel
• Morbus Meniére, (Erkrankung des Innenohrs mit Schwindel, Hörverlust und Ohrgeräuschen)
• Schwindel mit organischer Ursache
Therapieziel: Training der für das Gleichgewicht wesentlichen Funktionen (optisches, propriozeptives System)
Beckenbodentraining
Dreidimensionale Skoliose Therapie nach Katharina Schroth
Nach Schroth ist die Skoliose eine Formverschiebung des Rumpfes und damit der Wirbelsäule, die nach drei Richtungen hin verläuft. Bei dieser Therapie arbeiten wir „mehrdimensional“, um die Wirbelsäule maximal aufzurichten und die korrigierte Stellung zu stabilisieren.
Um die Hauptkrümmungen zu korrigieren, werden unterschiedliche Ausgangstellungen sowie eine spezielle Atemform (Drehwinkelatmung) gewählt. Ich behandle 3-und 4-bogige Skoliosen (auch bei Korsettversorgung) Rundrücken, Flachrücken, Morbus Scheuermann, etc. Je früher die Diagnose einer Skoliose gestellt wird, umso bessere Therapieerfolge können erzielt werden.
Therapieziele:
• Maximale Aufrichtung und Derotation der Wirbelsäule
• Verminderung der Krümmungszunahme
• Erlernen der Drehwinkelatmung zur Korrektur
• Verbesserung der Lungenfunktion
• Kräftigung der geschwächten Rückenmuskulatur
• Dehnung der verkürzten Muskulatur
• Mobilisierung bzw. Stabilisierung der Wirbelsäule
• Schmerzreduktion
• Verbesserung des Körpergefühls und der Wahrnehmung
• Erstellen eines Heimprogrammes inklusive passive Unterlagerung der Skoliose
Klinisches Patientenmanagement
K-Taping
Unter Anwendung spezieller Techniken („Taping“) wird ein elastisches, selbstklebendes Tape ohne Wirkstoff auf die Haut aufgebracht und kann bis zu 2-3 Wochen getragen werden. Ohne die Beweglichkeit im Alltag einzuschränken, dient es auch zur Stabilisierung der Muskeln, Bänder und Gelenken. Es wirkt schmerzstillend, durchblutungsfördernd, muskelentspannend und abschwellend.
Als Therapieunterstützung hilft es bei unterschiedlichsten Diagnosen: Überlastungssyndromen, Störungen des Lymphsystems, Rücken-, Muskel-, Sehnenschmerzen etc.
Atem- und Entspannungstherapie
Faszienbehandlung nach Typaldos
Myofasciale Triggerpunkt – Therapie
Lasertherapie
Die Low-Level-Lasertherapie ist eine Regulationstherapie. Durch die Bestrahlung wird elektromagnetische Energie in biochemische Energie umgewandelt. Damit wird eine Beeinflussung des Zellstoffwechsels von gestörten oder geschädigten Zellen erreicht.
In den Zellen werden verschiedene biochemische Vorgänge aktiviert, die zu einer verbesserten Abwehr von Erkrankungen und somit zu einer raschen Heilung führen.
Folgende klinische Effekte können durch die Low-Level-Lasertherapie erreicht werden:
• Schmerzlinderung
• Durchblutungsförderung
• Verminderung von Entzündungen
• Beschleunigung der Wundheilung
• Verminderung des Infektionsrisikos
• Verminderung von Schwellungen
Mehr Infos hier.
Manuelle Lymphdrainage (MLD) nach Dr. Vodder
Die MLD ist eine spezielle Art der medizinischen Massage. Dabei wird der Transport der Lymphflüssigkeit in den Lymphgefäßen durch sanfte Grifftechniken angeregt. Bei Ansammlungen von Gewebsflüssigkeit – ein sogenanntes Lymphödem – wirkt die MLD entstauend, schmerzlindernd und muskelentspannend.
Vervollständigt wird die Behandlung durch eine Kompressionstherapie und Bewegungsübungen.
Anwendungsgebiete:
• Akute Verletzungen
• Operationen (im Speziellen auch nach Tumor-Operationen oder Lymphknotenentfernung)
• Venenprobleme
• Lymphödeme, Lipödeme
• Migräne
• Verbrennungen
• Narbenbehandlung
• Schmerzlinderung
• Morbus Sudeck
Funktionsmassage, Bindegewebsmassage, klassische Rückenmassage
Akupunktmassage, Narbenentstörung, Fußreflexzonenmassage
Mobilisation des Nervensystems (Wirbelsäule, Extremitäten, Gehirnnerven)
Parietale Osteopathische Techniken
Die Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Neben dem Bewegungsapparat werden auch Organe und Nervensystem sowie deren Zusammenhänge sorgfältig untersucht. Der Ansatz der Osteopathie ist einfach:
Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie kennt alle kleinen und großen Bewegungen des menschlichen Körpers. Sie hilft Blockaden und Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen. Ziel ist es, die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wieder herzustellen und somit dem Körper zu helfen sich selbst zu helfen.
In meiner Therapie kommen folgende Teilbereiche der Osteopathie zur Anwendung:
• Generelle osteopathische Techniken (ganzheitliche Techniken im muskuloskelettalen Bereich mit Beeinflussung des Vegetativums)
• Sutherland Techniken (ganzheitliche Techniken mit dem Ziel der Optimierung des Austausches aller Flüssigkeiten des Körpers)
• Spinale Mobilisationstechniken (Techniken zur Lösung von Wirbelsäulenblockaden)
• Osteopathische Gelenkstechniken
• Cranio Sacrale Therapie
• Viscerale Techniken
Diese sanften und teilweise auch direkten Techniken der Parietalen Osteopathie ermöglichen die strukturelle Arbeit an Wirbelsäule, Brustkorb, Becken und Extremitäten (Knochen, Gelenken, Muskeln, und Faszien).
Cranio Sacrale Therapie
Das Cranio Sacrale System (CSS) umhüllt und schützt unser Nervensystem. Dazu gehören alle Schädelknochen (Cranium), die Wirbelsäule, das Kreuzbein (Sacrum), die Gehirnhäute und die Rückenmarksflüssigkeit. Erhöhte Spannungen in einer Körperregion können sich z.B. über das Bindegewebe (Faszien) in benachbarte Körperregionen auswirken. Diese Spannung vermindert die Beweglichkeit der Gelenke, die Zirkulation von Körperflüssigkeiten, den freien Fluss von Energie und damit den lebenswichtigen Informationsaustausch, wodurch Symptome entstehen können.
Durch sanfte manuelle Körperarbeit werden Spannungen und Blockaden im Bindegewebe des menschlichen Körpers aufgespürt und behandelt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und in weiterer Folge Symptome und Schmerzen zu lindern.
Ein wichtiger Ansatz dieser Therapie ist die Regulation des vegetativen Nervensystems (Sympatikus / Parasympatikus). Durch Stress (körperlich, psychisch, sozial) mangelnde Bewegung, Überbelastung, falsche Ernährung etc…) kommt es zur Überreizung des Sympatikus, der unseren Köper in eine dauernde Anspannung versetzen kann. Dies kann bis zu Symptomen des „Burn Outs“ führen. Cranio Sacrale Therapie hilft, das vegetative Nervensystem auszugleichen und wieder in die persönliche „Mitte“ zu bringen.
CST wird angewendet zur:
• Behandlung von Funktionseinschränkung und Schmerzen am Bewegungsapparat
• Behandlung von z.B.: Schlafstörungen, Migräne, Tinnitus, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsstörungen, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen, Funktionsstörungen des Hormonsystems, kieferorthopädischen Problemen, etc.
• Normalisierung der Funktion des Zentralen, Peripheren und Vegetativen Nervensystems
• Normalisierung der Funktion des Hormonsystems
• Normalisierung der Funktion des Gefäß-Lymph- und Atemsystems
• Verbesserung des körpereigenen Energiehaushaltes
• Harmonisierung im faszialen Gewebe
• Verbesserung der Reaktion auf Stressreize
• Stärkung des Immunsystems
• Integration von traumatischen Geschehen (durch Somato Emotionale Entspannung= Entspannung auf körperlich-seelischer Ebene)
Viszerale osteopathische Techniken nach Barall
Die Techniken der viszeralen Osteopathie ermöglichen die strukturelle Arbeit an Inneren Organen, deren Aufhängungen und bindegewebige Verbindungen zum Bewegungsapparat.
Bewegungseinschränkungen innerer Organe gegenüber ihrer Umgebung können zu Funktionsstörungen im Organ selbst, sowie auch am Bewegungsapparat, wie der Wirbelsäule oder den Gelenken führen. Beispiele für Organ-Gelenk-Zusammenhänge: Iliosacralgelenk und Dickdarm, Rechte Schulter und Leber, Hüftgelenk und Blase, Halswirbelsäule und Magen, etc.
Bei der viszeralen Therapie werden mit speziellen Griffen Verklebungen gelöst und über die Entspannung der feinen Organhäute eine Funktionsverbesserung der inneren Organe erzielt. Ebenso wird die Eigenbewegung der Organe unterstützt.
